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Forschung

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Das Institut bietet seine fachwissenschaftliche Expertise im Rahmen von Forschungskooperationen an. Hier kommen vielfältige Themengebiete im Bereich der Human- und Gesundheits­wissenschaften in Frage, bei denen eine wissenschaftliche Einbeziehung des sexuellen Erlebens und Verhaltens in den Forschungsgegenstand angestrebt wird.

Kooperationspartner MOGiS e.V.

Sexueller Missbrauch an Kindern und Jugendlichen und Beeinträchtigung der Lebensqualität.

Im April 2010 wandte sich der Verein MOGiS e.V. an das Institut für Sexualpsychologie (ISP), um für die Auswertung der Daten ihrer Online-Befragung einen fachwissenschaftlichen Kooperationspartner zu gewinnen. Dank der finanziellen Unterstützung durch die von der Bundesregierung eingesetzte Unabhängige Beauftragte zur Aufarbeitung des sexuellen Kindesmissbrauchs, Dr. Christine Bergmann, konnte das ISP die Konzeption und Durchführung der Auswertung, die Interpretation der Ergebnisse sowie deren Darstellung in einer Broschüre realisieren. Eine über die Broschüre hinaus gehende Darstellung und Auswertung der Studie wurde 2012 in der Fachzeitschrift Journal of Child Sexual Abuse publiziert.

Sexueller Missbrauch ist spätestens seit dem im November 2008 in Brasilien stattgefundenen Dritten Weltkongress gegen sexuelle Ausbeutung von Kindern und Jugendlichen wieder verstärkt Gegenstand medialer Berichterstattung. Anfang 2010 wurden in Deutschland Fälle aufgedeckt, die über viele Jahre hinweg in kirchlichen, kommunalen und privaten pädagogischen Einrichtungen an einer hohen Zahl von Kindern und Jugendlichen begangen wurden. Wissenschaftliche Forschung sowohl bezüglich der Täter und Täterinnen als auch der von solchen Übergriffen gegen die sexuelle Selbstbestimmung betroffenen Kindern und Jugendlichen wird seit einigen Jahren verstärkt betrieben. Zu selten wird dabei jedoch die unmittelbare Perspektive der Opfer berücksichtigt bzw. zu selten sind Betroffene selbst erkennbar die Initiatoren dieser Forschungsbemühungen. Um hier einen aktiven Beitrag zu leisten, entschied sich der Verein MissbrauchsOpfer gegen InternetSperren MOGiS e.V., eine eigene Befragung durchzuführen.


Kooperationspartner Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen e.V.

Für zwei der Forschungsprojekte des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen (KFN) ersuchte das KFN eine Kooperation mit dem Institut für Sexualpsychologie (ISP). Sowohl bei ihrem Forschungsprojekt zum innerkirchlichen Missbrauch als auch bei ihrer Opferbefragung 2011 konnte das ISP bereits in der Phase der Antragsstellung eine sexualpsychologische Beratung einbringen und entsprechende Forschungsschwerpunkte definieren.



Weitere Kooperationen unter Bearbeitung.